
Steigende Komplexität, höhere Kosten und neue Anforderungen
Viele Unternehmen überprüfen derzeit ihre bestehende Citrix-Umgebung. Gründe dafür gibt es einige: steigende Lizenzkosten, zunehmende Betriebsaufwände und die strategische Ausrichtung auf Microsoft- und Cloud-Technologien.
Gleichzeitig steigen die Anforderungen an moderne Arbeitsplätze. Benutzer erwarten einen sicheren und performanten Zugriff auf Unternehmensanwendungen, unabhängig davon, ob sie im Büro, im Homeoffice oder unterwegs arbeiten.
Azure Virtual Desktop (AVD) bietet hierfür eine moderne Alternative. Als Cloud-basierte Virtual Desktop Infrastructure von Microsoft integriert sich AVD nahtlos in bestehende Microsoft-Umgebungen und ermöglicht eine flexible, sichere und skalierbare Bereitstellung von Desktops und Applikationen.
Warum Unternehmen von Citrix auf AVD wechseln
In zahlreichen Kundenprojekten beobachten wir ähnliche Treiber für eine Migration:
Lizenz- und Betriebskosten reduzieren
Lizenz- und Betriebskosten reduzieren
Viele Unternehmen möchten die Kosten ihrer bestehenden Citrix-Umgebung optimieren. Durch die Nutzung nativer Microsoft-Technologien lassen sich zusätzliche Lizenz- und Infrastrukturkosten häufig reduzieren. Autoscaling-Funktionen ermöglichen zudem eine bedarfsgerechte Nutzung von Ressourcen.
Microsoft-Integration nutzen
Microsoft-Integration nutzen
AVD integriert sich nahtlos in Microsoft Entra ID, Microsoft Intune, Microsoft Defender und weitere Microsoft-Dienste. Dadurch profitieren Unternehmen von einer einheitlichen Verwaltung und Sicherheitsstrategie.
Komplexität reduzieren
Komplexität reduzieren
Während traditionelle VDI-Lösungen oft aus verschiedenen Komponenten bestehen, werden viele Kernfunktionen bei AVD direkt von Microsoft bereitgestellt. Das vereinfacht Betrieb, Wartung und Lifecycle-Management erheblich.
Cloud-Strategien umsetzen
Cloud-Strategien umsetzen
Für Unternehmen, die bereits Microsoft Azure nutzen oder eine Cloud-First-Strategie verfolgen, ist AVD ein logischer nächster Schritt. Die Plattform lässt sich flexibel skalieren und unterstützt unterschiedlichste Anforderungen – vom einzelnen Spezialarbeitsplatz bis zu umfangreichen Multi-Session-Umgebungen.
Die Migration beginnt nicht mit der Technologie
Ein erfolgreicher Wechsel von Citrix zu Azure Virtual Desktop ist weit mehr als ein technisches Migrationsprojekt.
Entscheidend sind eine fundierte Analyse der bestehenden Umgebung, die Bewertung von Anwendungen und Abhängigkeiten sowie die Definition geeigneter Benutzergruppen und Anwendungsfälle. Unsere Erfahrung zeigt, dass insbesondere die Bereiche Applikationskompatibilität, Benutzerprofile, Netzwerkarchitektur und Security frühzeitig berücksichtigt werden sollten.
Deshalb setzen wir auf einen strukturierten Ansatz:
- Analyse der bestehenden Citrix-Landschaft
- Bewertung von Anwendungen und Benutzergruppen
- Architektur- und Sicherheitsdesign
- Proof of Concept oder Pilotbetrieb
- Schrittweise Migration der Workloads
- Übergabe in den produktiven Betrieb
Dieser Ansatz reduziert Risiken und stellt sicher, dass Benutzer vom ersten Tag an produktiv arbeiten können.
Nicht jede Citrix-Migration endet bei Azure Virtual Desktop.
Je nach Anforderungen kann auch Windows 365 eine attraktive Alternative sein. Mit Windows 365 erhalten Benutzer einen persönlichen Cloud-PC, der von Microsoft als Service bereitgestellt und verwaltet wird.
Der grosse Vorteil: Der betriebliche Aufwand ist in vielen Szenarien deutlich geringer, da zahlreiche Infrastruktur- und Managementaufgaben direkt von Microsoft übernommen werden. Unternehmen profitieren von einer einfachen Bereitstellung, vorhersehbaren Kosten und einer nahtlosen Integration in die Microsoft-Plattform.
Während Azure Virtual Desktop insbesondere bei komplexeren oder skalierungsintensiven Szenarien seine Stärken ausspielt, eignet sich Windows 365 häufig für Unternehmen, die eine möglichst unkomplizierte Virtual-Desktop-Lösung mit minimalem Betriebsaufwand suchen.
Die Wahl zwischen Citrix, Azure Virtual Desktop und Windows 365 hängt letztlich von den individuellen Anforderungen, Sicherheitsvorgaben und Betriebsmodellen ab. Deshalb analysieren wir gemeinsam mit unseren Kunden, welche Lösung den grössten Mehrwert bietet.